Demokratische Schulen?

Für alle, die diesen Blog besuchen und noch nicht wissen, was demokratische Schulen sind, möchte ich an dieser Stelle Auszüge aus dem ganz guten Wikipedia Artikel zitieren:

Demokratische Schulen sind Schulen, die nach folgenden Prinzipien funktionieren:

  • Es gibt bewusst keinen für alle Schüler verbindlichen Lehrplan,
  • möglichst viele Belange des schulischen Zusammenlebens werden basisdemokratisch geregelt, wobei jeder Mensch eine Stimme hat sowie
  • jeder Schüler kann sich frei in der Schule bewegen, solange er die Freiheit anderer nicht einschränkt oder gegen von der Gemeinschaft beschlossene Regeln verstößt.

Demokratische Schulen ermöglichen ihren Schülern somit ein selbstbestimmtes Lernen.

Weltweit gibt es mindestens 100 Demokratische Schulen. Die größte Zahl Demokratischer Schulen gibt es in den USA, Israel und in den Niederlanden. Weitere befinden sich in Australien, Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Indien,Großbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland, Russland, Spanien und Südafrika.

Als älteste Demokratische Schule gilt die Summerhill-Schule in Leiston (Suffolk, England), die 1921 von ihrem dann langjährigen Schulleiter A. S. Neill gegründet wurde.

In ihrem Konzept am weitestgehenden ist die Sudbury Valley School in Framingham (Massachusetts, USA), die 1968 gegründet wurde. Mittlerweile gibt es mehr als 40 Sudbury-Schulen, von denen sich die meisten in den USA befinden.

Als weltweit größte Demokratische Schule gilt mit 600 Schülern die Schule der Selbstbestimmung in Moskau. Auf Platz zwei folgt die Democratic School of Hadera in Israel mit etwa 370 Schülern. Die meisten Demokratischen Schulen haben deutlich weniger Schüler.

Den ganzen Artikel gibt es unter http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Schule.

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