Die heilige Stadt Teil I (Tag 8)

Erst einmal eine schlechte Nachricht: Es gibt heute keine Fotos,  da die Computer im Hostel keine USB-Schnittstelle haben. Ich werde diese morgen nachreichen.

Nun zu unserem Tag: den Morgen verbrachten wir in einem Museum zum Thema ‘Gewalt’. Anschliessend liefen wir durch Jerusalem zum alten Markt. Ein Handelsplatz, an dem alle moeglichen Waren in einer sehr interessanten Atsmosphaere angeboten werden. Da dieser aber aufgrund des Shabbats bereits 16Uhr schloss, mussten wir uns beeilen.

Am Abend gab es dann ein reichhalteiges Shabbat Dinner im Hostel. Nun duerfen wir alle satt schlafen gehen :) Fortsetzung folgt….

Guten Morgen (Tag 8)

Ein herzliches Guten Morgen allen Lesern dieses Blog mit einem Bild aus dem Fenster unserer Jugendherberge auf den Beginn der Altstadt Jerusalems (die Mauer).

Wow! (Tag 7)

Nun können wir es euch verraten: Wir verbrachten die letzte Nacht in der Steinwüste in der Westbank und sind einmal quer durch sie gefahren. Und wir leben auch noch! Aber um niemanden zu beunrunruhigen hatten wir uns entschlossen diese Information erst nach dem Trip durch Palästina bekannt zu geben ;)
Aber jetzt von vorne: Gestern Abend kamen wir nach einem bewegenden Besuch bei Ofers Tante, die einen Sohn im Libanonkrieg 2006 verlor, in der Steinwüste an. In kompletter Dunkelheit bauten wir unsere Zelte auf, machten Abendbrot am Lagerfeuer und schliefen auf harten Steinböden. Nachdem uns heute morgen ein romantischer Sonnenaufgang weckte, machten wir Frühstück und fuhren anschließend in das Ein Gedi Reservat. Hier wanderten und kletterten vier Stunden lang durch eine beeindruckende Wüsten-Berg-Landschaft und wurden am Ende mit einem Bad am Fuße eines Wasserfalls belohnt.
Anschließend badeten wir im toten Meer und in den heißen Quellen.
Nun befinden wir uns sehr müde in einer sehr schicken Herberge in Jerusalem. Und morgen wird die Stadt besichtigt.

Rund um den See Genezareth (Tag 6)

Nachdem wir heute morgen eine Schule besucht haben, fuhren wir weiter zu Demos Gailily, einem imposanten Bau der katholischen Kirche direkt über dem See Genezareth. Von hier aus hatten wir das erste Mal einen tollen Blick auf das Gewässer.
Anschließend fuhren wir zur Brotvermehrungskirche, stoppten dort kurz und machten danach Mittgspause am Jordan in der Natur.
Der nächste Höhepunkt war ein Treffen auf den Golanhöhen mit zwei Lehrern der Kanafschule, welche dem Sudburymodell folgt. Auf einem Aussichtspunkt, mit dem See Genezareth im Hintergrund, unterhielten wir uns und konnten Fragen stellen.
Nun halten wir momentan bei der Tante von unserem Reieführer Ofer, um anschließend unsere Zelte in der (Stein)Wüste zu errichten.
Und mit dem nächsten Bericht von uns ist nicht vor morgen Abend zu rechnen.

Tefen School (Tag 6)

Nach einer 3/4 Stunde Fahrt kamen wir in einer bergigen Gegend bei der Tefen School an. Hier verbringen wir den Vormittag, bevor es weiter zum Jordan, dem See Genezareth, den Golan Höhen und schließlich der Wüste geht.

Gegensaetzliche Eindruecke (Tag 5)

Heute morgen wachten wir alle in unterschiedlichen Wohnungen auf, da wir bei Mitgliedern der Givat Olga-Community, schliefen. Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir bei Dr. Rehab Abd Alhalim an, der visionaeren Gruenderin einer Schule fur Kinder aller Religionen. Nach dem Gespraech mit ihr wurden wir im Schnelldurchgang durch die Schule gefuehrt und konnten ein paar Eindruecke sammeln.

Schnell ging es weiter zum Yad Layeled Museum, einem Holocaust Museum. Dort verbrachten wir einige intensive Stunden und jeder Teilnahmer der Exkursion sammelte seine individuellen Eindruecke, die er in Deutschland wiedergeben wird.

Den Abend verbachten wir schliesslich in Akko, einer 5000 Jahre alten Stadt im Norden Israels. Hier verbringen wir nun die Nacht in einer Jugendherberge.

Da das WLAN ist der Wueste eher knapp gestreut ist, gibt es morgen keinen Eintrag.

Zwei demokratische Schulen (Tag 4)

Langsam geht nun auch schon unser vierter Tag zu Ende.

Am Morgen besuchten wir die demokratische Schule in Hadera, welche wir bereits aus dem Film „Pretty Cool System“ ein wenig kannten. Dort wurden wir von freundlichen und sehr kompetenten Kindern herumgefuehrt und konnten die einzigartige „Ferienlager-Atmosphaehre“ geniessen.

Danach ging die Fahrt weiter zur Givat Olga School, einer demokratischen Schule, die zumindestens aeusserlich eher einer deutschen Schule aehnelt. Hier wurden wir gut bekocht und verbrachten einen schoenen Nachmittag mit vielen interessierten Kindern in der Schule.

Momentan findet eine kleine Party mit Menschen aus der Olga Community statt. Spaeter werden wir bei diesen uebernachten bevor es morgen nach Akko weiter geht.

Noch mehr Eindruecke (Tag 3)

Wie versprochen kommen hier noch ein paar Fotos. Sie wurden alle auf dem Gelaende bzw. in den Raumen des Kibbutzim College for Education aufgenommen.

Morgen frueh beginnt nun unsere Tour durch Israel. Ob ein regelmaessiges Bloggen moeglich sein wird koennen wir an dieser Stelle noch nicht sagen. Das haengt von der WLAN-Situation ab. Aber wir geben unser Bestes :)

Some words for our english readers (especially for our great israelian hosts :) ):

We have a great time here in Israel. The israelian students make a great work and we are very excting of travelling trough the country this week. It’s a wonderfull time here!

Viele Informationen (Tag 3)

Nach einem Touristentag gestern war heute ein richtiger Lerntag.
Der Morgen begann mit Vorträgen über Sonderpädagogik, Integration und Inklusion in Israel.
Ein Highlight des Tages war sicher der Vortrag von Babchuk, der einer der Leiter des Instituts ist. Mit einer tollen Show brachte er uns die Idee der demokratischen Erziehung näher und hätte sicher auch jeden Leser dieses Blogs begeistert.
Nach dem Mittag wurden wir von Eyal Ram, der Leiter des Lehrerausbildungprogramms, über die Ausbildung demokratischer Lehrer informiert. Und nun können wir noch zwischen unterschiedlichen Vorträgen wählen bevor wir als letztes heute Abend Testobjekte für eine Shiazu-Massage-Gruppe werden.
Alles in allem ein interessanter aber anstrengender Tag, da wir lange Zeit englischen Vorträgen lauschen durften. Heute Abend werden noch ein paar Bilder folgen.

Urlaubstag (Tag 2)

Der zweite Tag naht sich dem Ende und es war fast wie ein Urlaubstag.  Zunaechst haben wir in Jaffa (ein Stadteil von Tel Aviv) eine Stadtralley gemacht und so die wundervolle alte Stadt kennengelernt. Bei blauem Himmel, viel Sonne und einer starken Brise war es gut auszuhalten und wir fuehlten uns wie im Urlaub.

Nach einer kurzen Pause ueberraschten uns die israelischen Studenten mit verschiedenen akrobatischen Spielen wie Diabolo oder Devil Sticks. Nicht nur wir hatten viel Spass dabei, auch die zahlreichen Kinder, die mit grossen Augen auf uns zukamen und mitgemacht haben, genossen es.

In unserer anschliessenden Freizeit hatten wir die Moeglichkeit, die kulinarischen Koestlichkeiten Israels zu geniessen und mehr von der Stadt zu sehen.

Schliesslich wanderten wir gemeinsam zu einem indischen Restaurant, in dem wir einen eigenen Raum fuer uns hatten, uns durch verschiedene Spiele besser kennenlernen konnten und wieder zwischen verschiedenen leckeren Speisen waehlen durften.

Nun sind wir alle doch sehr geschafft von unserem zweiten Tag und koennen sicherlich gut schlafen.

Jedoch heisst es morgen frueh aufstehen.

(Autor: Leonie)